Grundsätzlich ist die von den Gerichten gestellte Frage – sind ETFs überkompensierend – die falsche Frage. ETFs sind Teil von Lock-in-Verträgen, bei denen Verbraucher Vorabrabatte genießen und Verkäufer häufig Verluste im Voraus hinnehmen. Wenn der Verkäufer dem eingesperrten Verbraucher einen großen Rabatt von 1 Punkt (20 USD in unserem Beispiel in Abschnitt 3) gewährte, würde der Verkäufer dem Verbraucher wiederum eine große Prämie von 2 000 USD in Rechnung stellen. Die relevante Frage ist, ob es Verkäufern gestattet werden sollte, Vorabvergünstigungen gegen Back-End-Kosten einzutauschen, nicht ob ETFs überkompensierend sind. Einige Verbraucher haben gelernt – oft auf die harte Art –, dass ein “Vertrag” Kleingedrucktes bedeutet und dass das Kleingedruckte selten glückliche Überraschungen enthält. (Das glückliche Zeug, wie großzügige Rückgaberichtlinien, wird nie versteckt, sondern auf großen Ladenschildern gepostet.) Da der Verkäufer die Bedingungen entwirft, scheint dieses Spiel manipuliert. Die Botschaft von “Kein Vertrag”, die die kostenlose Exit-Option fördert, hat den Reiz, die Asymmetrie zu entfernen und die Plattform zu beseitigen, durch die Verkäufer ihren Vorteil sichern. Es spielt keine Rolle, dass das No Contract-Label technisch falsch ist und dass es tatsächlich einen Vertrag mit viel ernüchterndem Kleingedrucktem gibt. Exit ist der große Befreier. Der Aufstieg von Free Exit als vertragliche Vereinbarung in vielen Märkten bietet zusätzliche Unterstützung für die Ansicht, dass die Verbraucher zunehmend über die Kosten von Lock-in informiert werden. Die “No Contract”-Marketingkampagnen sprechen ETF-abscheue Verbraucher an. Verkäufer bieten Free Exit an, weil eine beträchtliche Anzahl informierter Verbraucher Free Exit fordert. ETFs sind zu einem Ort des Wettbewerbs geworden, und die Abneigung der Verbraucher gegenüber ETFs gab den Anstoß für eine erweiterte Werbestrategie, die das Los-Verpflichtungsmerkmal ans pornelt.

Dies bedeutet nicht, dass alle Verbraucher oder sogar alle informierten Verbraucher Free Exit bevorzugen. Es bedeutet, dass Verbraucher, die Lock-in-Vereinbarungen wählen, dies wahrscheinlich mit dem Bewusstsein der ETFs und der Vorteile tun, die sie weg handeln. Die zunehmende Bedeutung und der Wettbewerb dürften die Besorgnis über ETFs deutlich lindern. 26 Vgl. z. B. Hutchison v.